Anmeldung zur Taufe
Schön, dass Sie Ihr Kind taufen lassen möchten. Mit diesem Formular melden Sie die Taufe an. Wir melden uns anschließend bei Ihnen, um den Termin und den Ablauf zu besprechen.
Mit markierte Felder sind Pflichtfelder.
Häufige Fragen zur Taufe
Welche Unterlagen brauche ich für eine Taufe?
Um Ihr Kind oder sich selbst für die Taufe anzumelden, benötigen wir die Geburtsurkunde.
Sollte Ihnen die Geburtsurkunde abhanden gekommen sein, können Sie bei Ihrem zuständigen Standesamt Ersatz beantragen.
Welche Unterlagen brauche ich für das Patenamt?
Wenn Sie Mitglied einer unserer sechs Kirchengemeinden sind, liegen uns bereits alle notwendigen Daten vor.
Gehören Sie zu einer anderen Kirchengemeinde — in der Regel ist das die Kirchengemeinde Ihres Wohnortes —, benötigen wir eine sogenannte „Patenbescheinigung“ (gelegentlich auch Dimissoriale oder Entlassschein genannt). Diese beantragen Sie bei Ihrem zuständigen Gemeindebüro.
Sie können uns die Bescheinigung schriftlich oder digital einreichen, entweder per E-Mail oder über das Anmeldeformular.
Kann ich ein Patenamt übernehmen?
Wenn Sie ein offizielles Patenamt übernehmen möchten, müssen Sie getauft und Mitglied einer anerkannten christlichen Kirche sein. Das regelt das Kirchenrecht; eine Ausnahme ist leider nicht möglich.
Eine Konfirmation — oder Kommunion und Firmung beziehungsweise Vergleichbares — ist keine zwingende Voraussetzung.
Eine Taufzeugenschaft Einzelner gibt es bei uns nicht. Wenn Sie die Voraussetzungen für das offizielle Patenamt nicht erfüllen, dem Täufling aber sehr verbunden sind, können wir Sie in den Ablauf der Taufe einbeziehen.
Taufe samstags oder sonntags?
Samstags haben Sie in der Regel die Möglichkeit, sich eine Uhrzeit auszusuchen. Die Feier findet dann als Taufgottesdienst statt, der sich ausschließlich auf die Taufe bezieht und in der Regel nur die von Ihnen eingeladene Taufgesellschaft versammelt.
Sonntags taufen wir in der Regel im Gemeindegottesdienst.
Hinweis: Gottesdienste sind immer öffentliche Veranstaltungen. Sie müssen bekanntgemacht und für alle zugänglich sein.
Wann in Ihrer Gemeinde getauft wird, ist unterschiedlich geregelt. Fragen Sie im Gemeindebüro nach oder tragen Sie Ihren Wunschtermin einfach in die Anmeldung ein — wir melden uns dann bei Ihnen.
Musik zur Taufe
Feiern wir den Gottesdienst ausschließlich zum Anlass der Taufe, ist es üblich geworden, Musikstücke über die Anlage der Kirche abzuspielen, zum Beispiel von einem Mobiltelefon. In der Regel sucht die Tauffamilie fünf bis sieben Stücke aus, die dem festlichen Anlass angemessen sind. Grundsätzlich gibt es bei der Auswahl keine Einschränkungen — der Schwerpunkt liegt auf Musik, die Ihnen wichtig ist.
Alternativ bemühen wir uns gerne um eine Organistin oder einen Organisten für Ihre Taufe. An der Orgel oder am E-Piano wird dann die Taufgemeinde beim Gesang begleitet.
Fürbitten
Fürbitten sind ein besonderes Element in Tauf- und Traugottesdiensten. In der Regel wählen die Taufeltern, die Pat:innen, das Traupaar oder die Trauzeug:innen die Texte aus. Es empfiehlt sich, höchstens fünf bis sieben Fürbitten vorzubereiten. Bei sieben Fürbitten sollte jede nicht länger als ein kurzer Satz sein.
Gerne können von Ihnen ausgewählte Personen die Fürbitten im Gottesdienst vortragen — Trauzeug:innen, Pat:innen, Eltern, Großeltern, Verwandte oder Freunde.
In Fürbitten bringen wir vor Gott, was wir selbst nicht leisten können. So bitten wir etwa um Glück und Gesundheit, Frieden, Liebe und gute Menschen im Leben des Täuflings oder des Brautpaares. Wir bitten für die Schöpfung, in der wir leben und die zunehmend unter menschlichem Einfluss leidet. Auch für Verstorbene oder für Menschen, die an diesem besonderen Tag nicht anwesend sein können, bitten wir Gott. Und schließlich für uns und unser Leben.
Wo kann ich meine Taufe oder Trauung feiern?
In den Kirchen und Gemeindehäusern unserer sechs Gemeinden. Welche Orte in Ihrer Gemeinde infrage kommen, sehen Sie direkt im Anmeldeformular — wählen Sie dort Ihre Gemeinde aus, und die zugehörigen Orte erscheinen.
Taufen und Trauungen finden auch regelmäßig in der kleinen Klausenbergkapelle in Abenheim statt. Die Kapelle wird von Ihnen bei der katholischen Kirchengemeinde Abenheim angemietet. Die Kollekte Ihres Tauf- oder Traugottesdienstes wird dann zweckgebunden für die Instandhaltung der Kapelle gesammelt.
Aber auch ganz andere Möglichkeiten sind denkbar — auf dem Weingut, im Weinberg, im Garten. Tragen Sie Ihren Wunsch einfach in das Feld „anderer Ort“ der Anmeldung ein, dann sprechen wir darüber.
Grundsätzlich gilt für den Ort der kirchlichen Feier: Er muss öffentlich zugänglich und dem gottesdienstlichen Anlass angemessen sein.
Was bedeutet die Taufe?
Mit der heiligen Taufe wird ein Mensch Christ und Mitglied der Kirche. Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass Gott diesen Menschen angenommen hat. Sie ist ein Sakrament, und fast alle christlichen Kirchen erkennen sie gegenseitig an. Deshalb kann jeder Mensch nur einmal im Leben getauft werden — auch dann, wenn er später die Konfession wechselt.
Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Kirche und in die Gemeinde vor Ort. Die Täuflinge werden von ihrer Kirchengemeinde zu altersgemäßen Veranstaltungen eingeladen, sind in der Schule von vornherein zum evangelischen Religionsunterricht angemeldet und werden etwa im siebten Schuljahr zur Konfirmandenarbeit eingeladen.
Quelle: EKHN
Welche Rechte entstehen aus der Taufe?
- Nach der Konfirmation kann man selbst Taufpatin oder Taufpate werden.
- Konfirmierte Kirchenmitglieder haben das Recht auf lebenslange Begleitung durch die Kirche, etwa wenn sie später kirchlich heiraten möchten.
- Sie können sich ehrenamtlich engagieren und in einer Kirchengemeinde Verantwortung übernehmen.
Quelle: EKHN
Was kann ich vor der Taufe schon vorbereiten?
Vor dem Taufgespräch können Sie bereits einiges klären:
- Einen biblischen Taufspruch für Ihr Kind auswählen.
- Gegebenenfalls fünf bis sieben Musikstücke für den Gottesdienst aussuchen.
- Fürbitten heraussuchen.
- Überlegen, wer im Gottesdienst beteiligt werden soll — beim Ausgießen des Taufwassers, beim Entzünden der Taufkerze, beim Vortragen der Fürbitten.